28.12.2016 – Maiviken und Grytviken

Hallo,

die Zwischenstation Maiviken wurde nur für eine besondere Herausforderung angesteuert. Von hier aus konnten sich maximal 60 Mutige unter fachkundiger Führung auf den Landweg nach Grytviken begeben. Ich zog es aufgrund der Beschreibungen vor lieber mit dem Schiff nach Grytviken zu fahren. Man konnte ja auch den Kapitän nicht ganz alleine lassen.

So erreichten wir also Grytviken per Schiff. Nach der Freigabe durch die örtlichen Behörden durften wir dann bei Schneegestöber mit den Zodiacs anlanden. Grytviken heisst übersetzt «Topfbucht».

Wenn man die Station vom Wasser her sieht, ist es alles schon beeindruckend. Wenn man die noch vorhandenen Anlagen, dann aber an Land sieht, wirkt es noch grösser und man ist erstaunt, was die Menschen hier in der Wildnis aufgebaut haben. Dabei wurden viele Station nicht mal 20 Jahre genutzt. Aber die Profite waren wohl riesig. Direkt an der Landestelle lag ein altes Walfangboot. Dieses war vom Zahn der Zeit schon deutlich gekennzeichnet.

Dahinter befand sich dann das örtliche Museum. Hier wird die Geschichte der Station und des Walfanges dargestellt.

Aber wieder zurück zur Anlandung. Nach der Anlandung ging es in Richtung Friedhof. Hier liegt Sir Ernest Shackleton begraben. Das Grab ist bei vielen Anlandungen im «Pflichtprogramm» um diesen Entdecker zu würdigen.

Auch in Grytviken liegen wie überall Pelzrobben und See-Elefanten in der Gegend nur so herum. Auch hier gibt es unter den Pelzrobben wieder testosterongeladene Kotzbrocken, die auch mal zeigen wollen, was sie können. Also war auch hier wieder Vorsicht geboten.

Ansonsten waren die ehemaligen Produktionsanlagen zu besichtigen. Und der Anblick ist wirklich gigantisch. Auch eine kleine Kirche wurde zu Blütezeiten Grytvikens von Norwegen hierher geschafft. In dieser sollte es abends noch ein kleinen Harmonium-Konzert des Bordpianisten geben. Zuvor gab es aber noch der Besichtigung der Kirche heissen Apfelpunsch. Wer wollte erhielt einen «kleinen» Schuss Amaretto hinein.

Zum Abschluss des Rundganges besuchten wir noch das Postamt. Hier wurden Karten geschrieben und ein Paar Briefmarken erworben.

Bevor es dann zum Schiff zurück ging, sahen wir uns noch das Museum an. Dann ging es wieder zum Schiff.

Während wir dann das Abendessen geniessen durften, setzte das Schiff die Fahrt Richtung Salisbury Plain weiter fort. Hier wurde abends geankert.

Am nächsten Morgen sollte es hier dann an Land gehen.

Gruss Euer Björn

 

bjoern

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